LED oder Glühlampe? Welche Beleuchtung ist für Flipperautomaten die bessere Wahl?
Die Beleuchtung gehört zu den wichtigsten Elementen eines Flipperautomaten. Sie sorgt nicht nur dafür, dass das Spielfeld optimal ausgeleuchtet wird, sondern beeinflusst auch das gesamte Spielerlebnis. Licht lenkt den Blick des Spielers, setzt Spielmechaniken gekonnt in Szene und trägt entscheidend zur Atmosphäre eines Flippers bei. Ob klassischer Automat aus den 90er-Jahren oder aktuelles Modell – ohne die passende Beleuchtung würde ein Flipper nur einen Bruchteil seiner Wirkung entfalten.
Viele Besitzer stehen früher oder später vor der Frage, ob sie bei klassischen Glühlampen bleiben oder auf moderne LED-Leuchtmittel umrüsten sollen. Gerade bei Restaurierungen oder Wartungsarbeiten kommt dieses Thema immer wieder auf. Die Meinungen gehen dabei teilweise weit auseinander. Während einige den warmen Charakter der ursprünglichen Beleuchtung bevorzugen, schätzen andere die hohe Leuchtkraft, den geringen Stromverbrauch und die lange Lebensdauer moderner LEDs.
Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Beide Beleuchtungsarten haben ihre Berechtigung und besitzen je nach Flippermodell sowie den persönlichen Vorlieben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wer eine Entscheidung treffen möchte, sollte deshalb nicht nur die Helligkeit betrachten, sondern auch Aspekte wie Farbtemperatur, Wärmeentwicklung, Energieverbrauch, Wartungsaufwand und die technische Kompatibilität berücksichtigen.
In diesem Beitrag zeigen wir die wichtigsten Unterschiede zwischen LED- und Glühlampen, erklären die jeweiligen Stärken und Schwächen und geben praktische Hinweise für alle, die ihren Flipper technisch oder optisch aufwerten möchten.
Warum die Beleuchtung bei einem Flipper so wichtig ist
Ein Flipperautomat lebt von Bewegung, Sound und Licht. Nahezu jede Spielsituation wird durch die Beleuchtung unterstützt. Leuchtmittel markieren Ziele, begleiten Animationen, heben bestimmte Spielfunktionen hervor und sorgen dafür, dass wichtige Bereiche des Spielfelds jederzeit gut erkennbar bleiben.
Besonders bei älteren Flipperautomaten wurden sämtliche Lichtanimationen auf klassische Glühlampen abgestimmt. Das warme Licht erzeugt eine angenehme Atmosphäre und gehört für viele Sammler zum ursprünglichen Erscheinungsbild ihres Automaten. Moderne Flipper dagegen werden bereits ab Werk fast ausschließlich mit LED-Technik ausgestattet. Sie ermöglichen deutlich hellere Effekte, eine größere Farbvielfalt und aufwendige Lichtshows.
Ganz gleich, welche Technik zum Einsatz kommt – eine funktionierende Beleuchtung verbessert nicht nur die Optik, sondern erhöht auch den Spielkomfort. Gut ausgeleuchtete Rampen, Targets, Kuppeln und Dome sowie die allgemeine Spielfeldbeleuchtung erleichtern die Orientierung und lassen den Flipper insgesamt hochwertiger wirken.
Klassische Glühlampen – authentisch und angenehm warm
Über viele Jahrzehnte waren Glühlampen die Standardbeleuchtung in Flipperautomaten. Ihr warmes Licht prägt bis heute den typischen Charakter vieler Klassiker von Williams, Bally, Gottlieb, Sega oder Data East.
Gerade Sammler und Liebhaber originalgetreuer Restaurierungen entscheiden sich häufig bewusst für diese Technik. Die Farben wirken weicher, Reflexionen fallen dezenter aus und das gesamte Spielfeld erhält einen natürlichen, harmonischen Eindruck. Viele ältere Automaten wurden genau für diese Lichtcharakteristik entwickelt.
Allerdings bringen Glühlampen auch einige Nachteile mit sich. Sie entwickeln deutlich mehr Wärme als LEDs, verbrauchen mehr Strom und besitzen eine vergleichsweise kurze Lebensdauer. Je nach Nutzung müssen einzelne Leuchtmittel regelmäßig ersetzt werden, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen unter dem Spielfeld oder in der Backbox. Wer seinen Flipper häufig spielt, sollte deshalb immer einige passende Ersatzlampen bereithalten.
Moderne LED-Beleuchtung – effizient, langlebig und vielseitig
In den vergangenen Jahren haben LEDs klassische Glühlampen in vielen Bereichen nahezu vollständig ersetzt – auch bei Flipperautomaten. Moderne LED-Leuchtmittel bieten eine hohe Lichtausbeute, benötigen deutlich weniger Energie und erzeugen wesentlich weniger Wärme. Gleichzeitig erreichen sie eine deutlich längere Lebensdauer, wodurch sich der Wartungsaufwand erheblich reduziert.
Gerade Besitzer von Flipperautomaten, die regelmäßig gespielt werden, profitieren von diesen Eigenschaften. Während klassische Glühlampen je nach Einsatzbereich in regelmäßigen Abständen ersetzt werden müssen, halten hochwertige LEDs häufig viele Jahre. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch den Aufwand, schwer zugängliche Leuchtmittel unter dem Spielfeld oder in der Backbox auszutauschen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der großen Auswahl verschiedener Lichtfarben. Von warmweiß über neutralweiß bis hin zu kaltweiß oder kräftigen Farben wie Rot, Blau, Grün oder Gelb stehen zahlreiche Varianten zur Verfügung. Dadurch lässt sich die Optik eines Flippers individuell anpassen, ohne dass weitere Veränderungen vorgenommen werden müssen.
Besonders bei modernen Flipperautomaten mit aufwendigen Lichtshows können LEDs ihre Stärken voll ausspielen. Die hohe Leuchtkraft sorgt für intensive Effekte und lässt Spielfeld, Kuppeln und Dome sowie einzelne Spielbereiche deutlich kontrastreicher erscheinen.
Warmweiß oder Kaltweiß – die Farbtemperatur macht den Unterschied
Nicht jede LED erzeugt das gleiche Licht. Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich auf die Helligkeit zu achten. Tatsächlich spielt die Farbtemperatur eine mindestens ebenso wichtige Rolle.
- Warmweiße LEDs erzeugen ein Licht, das klassischen Glühlampen sehr nahekommt. Sie eignen sich besonders für ältere Williams-, Bally-, Gottlieb-, Sega- oder Data-East-Flipper, wenn der ursprüngliche Charakter des Automaten möglichst erhalten bleiben soll.
- Neutralweiße LEDs wirken etwas klarer und werden häufig dort eingesetzt, wo eine möglichst natürliche Ausleuchtung gewünscht ist.
- Kaltweiße LEDs besitzen dagegen einen deutlich höheren Blauanteil. Sie erscheinen besonders hell und lassen Farben kräftiger wirken. Gerade moderne Flipperautomaten profitieren häufig von dieser Lichtwirkung. Bei klassischen Geräten empfinden manche Besitzer kaltweißes Licht dagegen als zu kühl oder zu steril.
Die Wahl der passenden Farbtemperatur ist daher immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und des jeweiligen Flippermodells.
Wo kommen LEDs und Glühlampen im Flipper überhaupt zum Einsatz?
Ein Flipperautomat besitzt zahlreiche unterschiedliche Lichtquellen, die jeweils verschiedene Aufgaben erfüllen. Neben der allgemeinen Spielfeldbeleuchtung – häufig auch als General Illumination (GI) bezeichnet – werden einzelne Spielfunktionen gezielt hervorgehoben.
Dazu gehören unter anderem beleuchtete Targets, Rampeneingänge, Shooter-Lanes, Backbox-Beleuchtungen sowie verschiedene Kuppeln und Dome auf dem Spielfeld. Je nach Flippermodell kommen außerdem unterschiedliche Lampensockel und Fassungen zum Einsatz, weshalb beim Austausch stets auf die passende Bauform geachtet werden sollte.
Gerade bei älteren Automaten lohnt es sich, verschlissene Fassungen oder korrodierte Kontakte ebenfalls zu kontrollieren. Nicht jede flackernde Lampe ist automatisch defekt – häufig liegt die Ursache in verschmutzten Kontakten oder einer schlechten Verbindung.
Lohnt sich eine Umrüstung auf LED?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer seinen Flipper möglichst originalgetreu restaurieren möchte, wird häufig bei klassischen Glühlampen bleiben. Sie gehören zum authentischen Erscheinungsbild vieler älterer Geräte und erzeugen genau die Lichtstimmung, die vom Hersteller ursprünglich vorgesehen war.
Wer dagegen Wert auf eine möglichst wartungsarme Beleuchtung legt, den Stromverbrauch reduzieren oder kräftigere Farben erzielen möchte, findet in modernen LEDs eine hervorragende Alternative. Hochwertige LED-Leuchtmittel überzeugen durch ihre lange Lebensdauer und die geringe Wärmeentwicklung, wodurch auch umliegende Kunststoffteile weniger belastet werden.
Viele Flipperbesitzer entscheiden sich deshalb für einen Mittelweg. Während die allgemeine Spielfeldbeleuchtung bewusst mit warmweißen LEDs ausgestattet wird, kommen bei einzelnen Spielbereichen oder Kuppeln und Dome farbige LEDs zum Einsatz, um bestimmte Effekte stärker hervorzuheben. Dadurch bleibt der Charakter des Automaten erhalten, während gleichzeitig die Vorteile moderner Technik genutzt werden.
Häufige Fehler bei der Umrüstung auf LED
Eine LED-Umrüstung besteht nicht einfach darin, sämtliche Glühlampen auszubauen und durch LEDs zu ersetzen. Je nach Flippermodell können unterschiedliche Anforderungen an die verwendeten Leuchtmittel bestehen.
Besonders günstige LEDs unterscheiden sich häufig in ihrer Lichtverteilung. Während Glühlampen das Licht nahezu gleichmäßig in alle Richtungen abstrahlen, besitzen manche LEDs einen sehr engen Abstrahlwinkel. Dadurch können einzelne Bereiche des Spielfelds ungleichmäßig ausgeleuchtet werden.
Auch eine übermäßig hohe Helligkeit ist nicht immer von Vorteil. Zu helle LEDs können blenden oder dazu führen, dass einzelne Spielbereiche unnatürlich wirken. Oft erzielt eine ausgewogene Kombination verschiedener Helligkeiten und Farbtemperaturen das deutlich harmonischere Ergebnis.
Deshalb empfiehlt es sich, ausschließlich hochwertige Leuchtmittel einzusetzen und diese passend zum jeweiligen Flippermodell auszuwählen, anstatt lediglich auf maximale Helligkeit zu achten.
LED oder Glühlampe – der direkte Vergleich
Sowohl LEDs als auch klassische Glühlampen haben ihre Berechtigung. Welche Beleuchtung die bessere Wahl ist, hängt letztlich davon ab, welche Prioritäten Sie setzen. Möchten Sie Ihren Flipper möglichst originalgetreu erhalten oder stehen eine lange Lebensdauer, geringe Wartung und maximale Helligkeit im Vordergrund?
Glühlampen überzeugen bis heute durch ihr angenehm warmes Licht und die authentische Atmosphäre, die insbesondere bei klassischen Flipperautomaten hervorragend zur Geltung kommt. Viele Sammler empfinden genau diese Lichtwirkung als Teil des ursprünglichen Spielerlebnisses.
LEDs bieten dagegen zahlreiche technische Vorteile. Sie verbrauchen deutlich weniger Energie, entwickeln wesentlich weniger Wärme und halten in der Regel um ein Vielfaches länger als klassische Glühlampen. Gleichzeitig stehen sie in zahlreichen Farben und unterschiedlichen Helligkeitsstufen zur Verfügung, wodurch sich das Erscheinungsbild eines Flippers gezielt verändern lässt.
Wer seinen Automaten regelmäßig spielt oder möglichst wenig Wartungsaufwand betreiben möchte, wird sich häufig für LEDs entscheiden. Liebhaber originaler Restaurierungen bevorzugen dagegen oftmals weiterhin klassische Glühlampen.
| Eigenschaft | Glühlampe | LED |
|---|---|---|
| Lichtfarbe | Warm und natürlich | Von warmweiß bis kaltweiß sowie zahlreiche Farben |
| Energieverbrauch | Höher | Deutlich geringer |
| Wärmeentwicklung | Hoch | Sehr gering |
| Lebensdauer | Vergleichsweise kurz | Sehr lang |
| Wartungsaufwand | Höher | Gering |
| Helligkeit | Klassisch und weich | Sehr hell und individuell wählbar |
| Originalität | Perfekt für originale Restaurierungen | Ideal für moderne Upgrades |
Unsere Empfehlung aus der Werkstatt
Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht, denn jeder Flipper und jeder Besitzer hat unterschiedliche Anforderungen. Aus unserer Erfahrung hat sich jedoch gezeigt, dass hochwertige LEDs für viele Anwendungen eine ausgezeichnete Wahl sind. Sie reduzieren den Wartungsaufwand erheblich, entlasten durch ihre geringe Wärmeentwicklung verschiedene Bauteile und sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Spielfelds.
Bei klassischen Sammlergeräten kann es dagegen durchaus sinnvoll sein, bewusst bei Glühlampen zu bleiben. Gerade wenn der historische Originalzustand erhalten werden soll, gehört die charakteristische Lichtwirkung häufig zum Gesamtbild des Automaten.
Wer sich für eine Umrüstung entscheidet, sollte nicht ausschließlich auf maximale Helligkeit achten. Wesentlich wichtiger ist eine harmonische Abstimmung der einzelnen Leuchtmittel. Warmweiße LEDs wirken bei vielen älteren Flippern deutlich natürlicher als kaltweiße Varianten und kommen dem ursprünglichen Erscheinungsbild häufig sehr nahe. Gleichzeitig lassen sich farbige LEDs gezielt einsetzen, um einzelne Spielbereiche oder Kuppeln und Dome optisch hervorzuheben, ohne den gesamten Charakter des Automaten zu verändern.
Ebenso wichtig ist die Qualität der verwendeten Komponenten. Hochwertige LED-Leuchtmittel, passende Lampensockel sowie intakte Fassungen tragen wesentlich dazu bei, dass die Beleuchtung zuverlässig funktioniert und dauerhaft Freude bereitet.
Das richtige Zubehör spielt ebenfalls eine wichtige Rolle
Neben den eigentlichen Leuchtmitteln beeinflussen auch viele weitere Komponenten das Beleuchtungssystem eines Flipperautomaten. Verschlissene Lampensockel, oxidierte Fassungen oder beschädigte Kontakte können dazu führen, dass einzelne Lampen flackern oder vollständig ausfallen. Bevor Leuchtmittel ersetzt werden, lohnt sich daher immer auch ein Blick auf die übrigen Bauteile.
Je nach Flippermodell kommen unterschiedliche Lampensockel und Fassungen zum Einsatz. Auch Kuppeln und Dome erfüllen weit mehr als nur eine optische Funktion. Sie verteilen das Licht gleichmäßig, schützen die darunterliegenden Leuchtmittel und beeinflussen die Lichtwirkung auf dem Spielfeld erheblich. Besonders vergilbte oder beschädigte Kuppeln können die Helligkeit sichtbar reduzieren und das Gesamtbild eines Flippers beeinträchtigen.
Wer seine Beleuchtung modernisieren oder instand setzen möchte, sollte deshalb das gesamte System betrachten und nicht ausschließlich das Leuchtmittel selbst austauschen.
Licht beeinflusst mehr als nur die Optik
Die Beleuchtung eines Flipperautomaten entscheidet nicht nur darüber, wie das Spielfeld aussieht. Sie beeinflusst auch das Spielerlebnis, die Orientierung während des Spiels und den Gesamteindruck des Automaten. Ob Sie sich für klassische Glühlampen oder moderne LEDs entscheiden, hängt letztlich von Ihren persönlichen Vorlieben und dem jeweiligen Flippermodell ab.
Beide Technologien haben ihre Stärken. Während Glühlampen mit ihrem warmen und authentischen Licht überzeugen, punkten LEDs vor allem durch ihre hohe Effizienz, ihre lange Lebensdauer und den geringen Wartungsaufwand. Wer die Unterschiede kennt und die Beleuchtung sorgfältig auswählt, kann seinen Flipper sowohl technisch als auch optisch nachhaltig aufwerten.
Ghosting und Non-Ghosting – warum manche LEDs nachleuchten
Ein Thema, das bei der Umrüstung auf LED-Leuchtmittel immer wieder für Verwirrung sorgt, ist das sogenannte Ghosting. Darunter versteht man das leichte Nachleuchten oder schwache Glimmen einzelner LEDs, obwohl diese eigentlich ausgeschaltet sein sollten.
Der Grund dafür liegt meist nicht an einem Defekt der LED, sondern an der Ansteuerung der Lampen durch die Elektronik des Flipperautomaten. Insbesondere bei vielen Williams-, Bally-, Data East- oder Sega-Flippern werden die Lampen über eine sogenannte Lampenmatrix angesteuert. Dabei fließt selbst im ausgeschalteten Zustand ein sehr geringer Reststrom durch einzelne Lampenkreise.
Klassische Glühlampen reagieren auf diesen minimalen Strom nicht, da sie deutlich mehr Energie benötigen, um zu leuchten. LEDs hingegen sind wesentlich empfindlicher und können bereits durch diese kleinen Restströme sichtbar glimmen.
Das Ergebnis ist ein unerwünschter Effekt, bei dem einzelne Lampen dauerhaft schwach leuchten oder leicht flackern. Besonders in dunkleren Räumen fällt dieses sogenannte Ghosting häufig deutlich auf.
Was bedeutet Non-Ghosting?
Als Non-Ghosting-LEDs werden speziell entwickelte LED-Leuchtmittel bezeichnet, die so konstruiert sind, dass sie auf diese minimalen Restströme nicht reagieren. Zusätzliche elektronische Bauteile innerhalb der LED verhindern das unerwünschte Nachleuchten und sorgen dafür, dass die Lampe wirklich nur dann leuchtet, wenn sie von der Flipperelektronik aktiv eingeschaltet wird.
Gerade bei älteren Flipperautomaten stellen Non-Ghosting-LEDs deshalb häufig die bessere Wahl dar. Sie verbessern nicht nur das Erscheinungsbild des Automaten, sondern sorgen auch für saubere Lichtanimationen ohne störende Nebeneffekte.
Wann sollte man zu Non-Ghosting-LEDs greifen?
Ob Non-Ghosting-LEDs erforderlich sind, hängt in erster Linie vom jeweiligen Flippermodell und dessen Lampenansteuerung ab. Während moderne Geräte mit LED-Technik ab Werk dieses Problem in der Regel nicht kennen, kann Ghosting insbesondere bei klassischen Flipperautomaten mit Lampenmatrix auftreten.
Wer seinen Flipper auf LED umrüsten möchte und dabei Wert auf ein möglichst sauberes Lichtbild legt, sollte deshalb prüfen, ob für das jeweilige Modell Non-Ghosting-LEDs empfohlen werden. Hochwertige LEDs, die speziell für Flipperautomaten entwickelt wurden, berücksichtigen diese Anforderungen und sorgen für ein deutlich harmonischeres Ergebnis.
Sind LEDs oder Glühlampen besser für einen Flipperautomaten?
Das hängt vom Flippermodell und vom gewünschten Ergebnis ab. Glühlampen erzeugen ein warmes, klassisches Licht und eignen sich besonders für originalgetreue Restaurierungen. LEDs benötigen weniger Energie, entwickeln weniger Wärme, halten länger und sind in zahlreichen Lichtfarben erhältlich.
Lohnt sich die Umrüstung eines Flippers auf LED?
Eine LED-Umrüstung kann sich besonders bei regelmäßig genutzten Flipperautomaten lohnen. Sie reduziert den Wartungsaufwand, den Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung. Entscheidend ist, geeignete LEDs mit passendem Sockel, geeigneter Lichtfarbe und einer zum Automaten passenden Bauform zu verwenden.
Welche LED-Lichtfarbe eignet sich für ältere Flipperautomaten?
Warmweiße LEDs eignen sich häufig besonders gut für klassische Williams-, Bally-, Gottlieb-, Sega- oder Data-East-Flipper. Sie kommen der warmen Lichtwirkung klassischer Glühlampen näher. Kaltweiße LEDs wirken heller und kontrastreicher, können bei älteren Geräten jedoch schnell zu kühl oder unnatürlich erscheinen.
Was bedeutet Ghosting bei Flipper-LEDs?
Als Ghosting bezeichnet man ein schwaches Glimmen oder Nachleuchten einer LED, obwohl sie eigentlich ausgeschaltet sein sollte. Ursache können geringe Restströme in der Lampenmatrix sein, auf die empfindliche LEDs bereits reagieren, während klassische Glühlampen dunkel bleiben.
Was sind Non-Ghosting-LEDs?
Non-Ghosting-LEDs sind speziell für Lampenschaltungen entwickelt, bei denen geringe Restströme auftreten können. Ihre interne Elektronik verhindert oder reduziert das unerwünschte Nachleuchten, sodass die LED im ausgeschalteten Zustand tatsächlich dunkel bleibt.
Benötigt jeder ältere Flipper Non-Ghosting-LEDs?
Nein. Ob Non-Ghosting-LEDs erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Elektroniksystem, der Lampenansteuerung und den verwendeten LEDs ab. Manche Automaten funktionieren mit normalen LEDs problemlos, während bei anderen Geräten Ghosting oder Flackern auftreten kann.
Warum flackern LEDs in einem Flipperautomaten?
Flackernde LEDs können durch schlechte Kontakte, oxidierte Fassungen, ungeeignete Leuchtmittel, lose Steckverbindungen oder die Art der Lampenansteuerung verursacht werden. Deshalb sollte nicht nur die LED, sondern auch der Lampensockel und die elektrische Verbindung kontrolliert werden.
Kann ich jede Glühlampe einfach durch eine LED ersetzen?
Nicht jede LED eignet sich für jeden Einsatzort. Sockel, Bauform, Spannung, Polarität, Abstrahlwinkel und Platzverhältnisse müssen zum Flipperautomaten passen. Vor dem Austausch sollten daher die vorhandene Lampe und die technischen Anforderungen des Geräts geprüft werden.
Entwickeln LEDs im Flipper weniger Wärme als Glühlampen?
Ja. LEDs erzeugen normalerweise deutlich weniger Wärme als klassische Glühlampen. Dadurch werden benachbarte Kunststoffteile, Kuppeln, Dome und andere temperaturempfindliche Bauteile geringer belastet.
Warum ist der Abstrahlwinkel einer LED wichtig?
Glühlampen geben ihr Licht vergleichsweise gleichmäßig in viele Richtungen ab. Manche LEDs besitzen dagegen einen engeren Abstrahlwinkel. Eine ungeeignete LED kann deshalb Lichtpunkte, Schatten oder ungleichmäßig ausgeleuchtete Bereiche verursachen.
Kann eine zu helle LED die Optik eines Flippers verschlechtern?
Ja. Sehr helle LEDs können blenden, Farben überstrahlen oder einzelne Bereiche unnatürlich hervorheben. Eine harmonische Beleuchtung entsteht meist durch eine abgestimmte Kombination aus Helligkeit, Farbtemperatur und passender Lichtverteilung.
Warum sollten Lampensockel und Fassungen ebenfalls geprüft werden?
Korrodierte Kontakte, verschlissene Fassungen oder lockere Lampensockel können zu Flackern, Aussetzern und schlechter Stromübertragung führen. Der Austausch des Leuchtmittels allein löst solche Kontaktprobleme nicht immer.
Welche Funktion haben Kuppeln und Dome bei der Flipperbeleuchtung?
Kuppeln und Dome schützen die darunterliegenden Leuchtmittel und beeinflussen gleichzeitig die Lichtverteilung sowie die Farbwirkung. Vergilbte, matte oder beschädigte Abdeckungen können die Helligkeit reduzieren und das Erscheinungsbild des Spielfelds verändern.
Kann ich LEDs und Glühlampen im selben Flipper kombinieren?
Ja. Viele Flipperbesitzer verwenden eine Mischbeleuchtung. Beispielsweise können warmweiße LEDs für wartungsintensive Bereiche eingesetzt werden, während Glühlampen an ausgewählten Stellen den ursprünglichen Charakter des Automaten erhalten.